main picture

Unsere Partner

skins
et rugby
totalrugby
drv
drv
VLRCRRUMYSC
News
Adler Sevens in Las Vegas

Die Adler Sevens ist die Topmannschaft der german women´s 7s rugby academy.

Die Spielerinnen der academy werden im Rahmen von Camps und Maßnahmen speziell für das 7er-Rugby ausgebildet und für Auftritte auf dem nationalen und internationalen 7er-Parkett vorbereitet.

Einen Platz für das einwöchige Trainingscamp mit abschließendem Turnier im Women´s Elite 7s Turnier im Rahmen der Las Vegas 7s 2012 haben die folgenden Spielerinnen

  • Annalena Aring
  • Lisa Bohrmann
  • Jana Eisenbeiß
  • Steffi Gruber
  • Svetlana Hess
  • Dorothee Kleffner
  • Lisa Kropp
  • Jenny Naruhn
  • Julia Peters
  • Hannah Ruff
  • Alysha Stone
  • Laryssa Stone
  • Seyma Ünlü
Betreut werden die Athletinnen von
  • Iris Pfeiffer
  • Susanne Wiedemann
  • Werner Cromm
  • Anthony Spinney
Women´s Elite 7s Pools

Im Women´s Elite´s 7s Turnier wird in drei Pools à vier Mannschaften gespielt. Die Adler Sevens sind das Topteam im Pool B und bestreiten das Auftaktspiel des Turnier.

Die Pools
Pool APool BPool C
Dog River Howlers RFCAdler SevensChile
Lady Raiders RCThe Mighty RucksEPA Razorbacks
Boston Belles Rugby ClubGuelph GryphonsProvo Lady Steelers
Raleigh VenomPenn State UniversityBeavers

Die Favoriten des Turniers sind die an No. 1 in Pool A gesetzten, kanadischen Dog River Howlers RFC. Der Clubs nimmt in Las Vegas mit zwei Frauen-, zwei Herren und einem Jugendteam an den Turnieren teil. Die Howlers beeindruckten Ende letzten Jahres bei den Cancun 7s in Mexiko und den Havanna 7s auf Kuba, bei denen auch die Herren 7er-Auswahl Niedersachens auflief.

Die chilenische Nationalmannschaft (Pool C) startet gut vorbereitet in das Turnier. Ende letzten Jahres konnte das Team Südamerikameister Brasilien schlagen und erkämpften sich als Neuling einen respektablen dritten Platz bei den Pan-America Games im vergangenen Jahr.

Die Boston Belles beendeten die USA 7er Meisterschaft mit Platz 2 und sind sicherlich gefährlich. Der Boston Belles Rugby Club ist hoch professionell organisiert. Dort wird ausschließlich 7er-Rugby gespielt, der Club ist darüber hinaus der einzige, der Spielerinnen aus allen Regionen der USA zusammen zieht und sie ausschließlich 7er-spezifisch ausbildet.

Für das internationale Dreamteam, die Beavers, zusammengestellt von Andy Ireland, Trainer der Toronto Saracens, starten Spielerinnen aus Europa und USA. So zum Beispiel Meg Williams von den London Saracens oder Desiree Emery vom Richmond RFC.

Und noch ein kanadisches Hammerteam ist mit dabei: Die Guelph Gryphons. Als Sieger der kanadischen Universitätsmeisterschaft im vergangenen Jahr sind sie der heimliche Favorit der Gruppe.

The Mighty Rucks. Im Sahnehäubchenteam spielt US Star und Ex-Eagle Jennifer Starkey, vorbereitet haben sich die Spielerinnen u.a. mit US-Legende Phaidra Knight. Damit dürfte klar sein, dass es der Mannschaft weder an Schnelligkeit noch an Duchrsetzungsvermögen mangelt.

Oranjes bereiten sich mit den Spanierinnen auf Las Vegas vor

Der spanische Rugbyverband hat die Niederländerinnen zu dem Dreitagescamp in der kommenden Woche eingeladen, um sich gemeinsam auf den ersten Wettkampf 2012 in Las Vegas vorzubereiten. Insgesamt achtmal wollen die beiden Teams in kleiner Turnierform gegeneinander antreten.

Holland spielt im modernen 7er Frauenrugbyzirkus eine echte Vorreiterrolle. Der Olympiaplan unserer Nachbarn beinhaltet nicht nur die Professionalisierung der Spielerinnen, sondern realisiert im Rahmen des Förderprogrammes von Olympic Solidarity einen Lehrgang mit Ben Ryan, dem Head Coach der englischen 7er Männernationalmannschaft. Insgesamt 14 Spielerinnen sind bereits unter Vertrag. Da kann locker man verkraften, wenn Starspielerin Kelly van Harskamp sowohl Las Vegas als auch Hong Kong auslässt, weil sie für drei Monate reichlich praktische Erfahrung in Neuseeland sammeln wird.

So sieht das jedenfalls Cheftrainer Gareth Gilbert: "Na klar ist es schade, dass wir zu Beginn auf eine Spielerin von dem Kaliber verzichten müssen. Aber unser Team ist groß und die Spielerinnen sind sehr gut ausgebildet. Die anderen warten sozusagen geradezu darauf, sich im WM-Qualifikationsjahr einen Stammplatz im Team zu erkämpfen. Wir haben ein paar tolle Talente und ich bin sicher, dass wir für die großen Nationen eine schwer zu knackende Nuss sein werden."

Besonders begeistert ist Gilbert von der Aussicht, mit Ben Ryan zusammen zu arbeiten. "Es ist einfach klasse und aufregend für unser Programm, dass wir einen der besten 7er Trainer der Welt dafür gewinnen konnten, uns auf dem Weg vom Amateur- zum Profisport zu beraten und zu begleiten. Wir arbeiten jetzt seit vier Monaten auf professioneller Ebene und schon jetzt haben wir riesige Fortschritte gemacht, auch wenn es natürlich immer noch genug zu verbessern gibt. Ben wird insgesamt viermal zu uns kommen und einen ganz genauen Blick auf unsere Spielerinnen, unsere Struktur und vor allem unser Programm werfen. Auf seine Einschätzung und sein Monitoring freue ich mich ganz besonders. Möglich gemacht haben diese Kooperation unser Olympisches Kommitee und der International Rugby Board, der uns hier wirklich großartig unterstützt."

Quelle: www.totalrugby.de
Horan Head Coach der Black Ferns

Sean Horan soll es richten und die Neuseeländerinnen so vorbereiten, dass sie sich im kommenden Jahr auch die 7er Krone in Moskau aufsetzen werden. "Wir starten jetzt mit unseren 7er-Programm praktisch auf der grünen Wiese. Das ist aufregend und spannend zugleich", so Horan in seinem ersten offiziellen Interview.

Seit der Pro-Olympia-Entscheidung haben die Kiwis die Hebel in Richtung Olympiaqualifikation gesetzt und sowohl für die Männer als auch für die Frauen ein Programm erarbeitet, das zu Goldmedaillen führen soll. “Mit den Black Ferns hat Neuseeland bewiesen, dass es reihenweise Rugbytalente gibt und ich bin stolz und glücklich darüber, dass ich meinen Teil dazu beisteuern kann, dass Neuseeland sich für die Olympischen Spiele in Rio fit macht", berichtet der Vollzeittrainer weiter. Finanziert wird die hauptamtliche Stelle von Sport & Recreation New Zealand. Zusammen mit 14 regionalen Siebenertrainern wird Horan nun sein Programm in die Olympischen Frauenkampagnen integrieren. 

Quelle: www.totalrugby.de
Spiele der Deutschen in Amsterdam

Beim ersten Turnier der F.I.R.A. aer treffen die deutschen Frauen gleich auf die Hammermannschaften aus Holland und Spanien. Gleich zum Auftakt gehts gegen die Profis aus den Niederlande. Wie stark der Aufsteiger Ukraine ist bleibt abzuwarten. Da man aber in der Ukraine nichts dem Zufall überlässt und das Förderprogramm der Frauen seit knapp einem Jahr intensiviert hat, darf man sicher sein, dass hier bestens ausgebildete Spielerinnen einen festen Platz in der Top 12 erkämpfen wollen.


Spieltag 1 in Amsterdam am 16. Juni 2012

Niederlande - Deutschland

Deutschland - Ukraine

Spanien - Deutschland

Deutschland - Moldavien

Spieltag 2 in Amsterdam am 17. Juni 2012

Portugal - Deutschland

Dieses erste Turnier entschiedet über das Ranking im zweiten European Women´s 7s Seven Series (EWSS), das vom 29. Juni - 1. August 2012 in Moskau stattfinden wird. Dort geht es dann um die Fahrkarten zur Weltmeisterschaft 2013, ebenfalls in Moskau.

Let´s go Vegas

Das Team Adler Sevens startet beim Las Vegas Invitational vom 9.-12 Februar 2012. Im Women´s Elite 7s Turnier treten die Deutschen gegen starke Teams aus den USA und Kanada, Australien an. Darunter die Dog River Howlers, das Nachwuchsteam aus Kanada, die zuletzt in Kuba Schlagzeilen machten.


Women´s Elite 7s
  • Dog River Howlers RFC
  • Kalihi Raiders Rugby Club
  • Boston Belles Rugby Sevens Club
  • Beavers
  • Guelph Gryphons
  • The Mighty Rucks
  • Adler Sevens
  • Chile
  • Raleigh Venoms
  • East Palo Alto Lady Razorbacks
  • Provo Lady Steelers
  • Penn State University
Mit Volldampf voraus

Mandy Marchak hat erst spät mit Rugby angefangen. Mit 17 Jahren, um genau zu sein. Inzwischen ist sie 27 Jahre alt und kann auf eine Reihe großer Erfolge zurück blicken. Zuletzt führte sie die kanadische 7er Nationalmannschaft als Kapitänin zu drei Titeln. In dieser Saison ist die Ausnahmeathletin bei den Saracens (England) unter Vertrag.

Rugby liegt eigentlich in ihrer Familie, denn sowohl ihre Mutter als auch ihr Vater haben Rugby in ihrer Jugend gespielt. Warum sie dann doch erst relativ spät dazu kam, ist ihr selbst ein kleines Rätsel. "Rugby", so sagt sie selbst "passt zu mir wie die Faust aufs Auge."

“Ich hatte so ziemlich jeden Sport ausprobiert bis ich endlich beim Rugby gelandet bin. Weil ich schon immer eine ganz robuste Athletin war und ich am Anfang so gar keine Ahnung hatte, war für mich das besonders reizvolle, mit dem Ball viel zu laufen und richtig in Kontakt zu gehen - einfach so, aus Spaß, ohne große Struktur oder System. Erst auf der Uni wurde aus dem Spaß dann richtig ernst."

Eigentlich klar, dass Marchak auch den Kanadischen Talentsichtern auffiel und zu einem U 23 Camp eingeladen wurde. Die Nominierung in die kanadische Nationalmannschaft kam bereits 2006, als Mandy - zumindest für sie überraschend - auf der Frankreichtour mit dabei war zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft 2006. "Die Tour," so Marchak "hat mir die Augen geöffnet und erst dort habe die eigentliche Komplexität des Spiels und die Härte kennen gelernt."

Mandy ist Kapitänin der 7er Nationalmannschaft. Mit Head Coach John Tait gewann ihr Team drei der großen 7er Turniere: Hong Kong, Las Vegas und Amsterdam. "John ist ein klasse Trainer. Er hat sich viel Zeit genommen für strukturelle Änderungen." Das 7er Förderprogramm ist noch nicht endgültig abgeschlossen und genehmigt. "Auch wir werden mit professionellen Strukturen die anstehenden Aufgaben angehen und dafür sorgen, dass es mehr professionelle Spielerinnen im 7er Rugby geben wird. Wir haben allerdings in beiden Sportspielen weltklasse Mannschaften. Daher besteht die ganz besondere Herausforderung darin, die Spielerinnen beider Sportspiele gleichberechtigt und in gleicher Qualität auszubilden. Kleine Rugbynationen wie China und Russland beispielsweise können sich fast ausschließlich auf den 7er-Bereich konzentrieren. Das ist sicherlich ein großer Vorteil."

Profi sein ist einfach cool!

Mara Moberg ist Kapitänin des niederländischen 7er-Teams und eine der Profispielerinnen des Nederlandse Rugby Bond (NRB). Seit Kurzem trainiert sie zusammen mit den anderen Profis im National Training Centre in Amsterdam. 

Die Niederlande haben seit September die erste reine Profimannschaft. Man höre und staune: Frauenprofimannschaft. Damit sind zumindest für unsere Nachbarn die besten Voraussetzungen geschaffen, sich für die Olympischen Spiele in Rio zu qualifizieren. Es scheint nur natürlich, unter diesen Voraussetzungen mit einem Platz auf dem Treppchen zu liebäugeln. Auf der Agenda der Mannschaft, die in Bukarest den dritten Platz belegte, stehen in diesem Sportjahr die Teilnahme insgesamt zehn Turnieren, die als erste Vorbereitung auf eine Medaille in Rio dienen sollen.

Die groß gewachsene Moberg erinnert sich gern an ihren ersten Einsatz für die Niederlande. Ihr Debüt hatte sie mit nur 18 Jahren in einem Testmatch gegen Belgien. Wie die meisten Spielerinnen begann auch sie im 15er Rugby. “Ich erinnere mich noch ganz genau daran, wie aufgeregt und nervös ich war, für die Niederlande spielen zu dürfen. Neben mir standen so viele Spielerinnen, die seit Jahren das orangene Trikot trugen und so viel mehr Erfahrung hatten als ich. Als wir das Spiel gewonnen hatten, ging ich mit einem zufriedenen Lächeln vom Platz. Schließlich war ich die jüngste Spielerin im Team. Ich fand es richtig klasse, für mein Land gespielt zu haben.”, schwärmt die sypmathische Moberg.

Nur vier Monate später war sie dann auch nominiert für die Europameisterschaft (2004), zwei weitere Jahre später wechselte sie dann die Mannschaft: 7er Rugby lautete die neue Herausforderung. “Meinen ersten Einsatz im 7er-Trikot feierte ich 2006 auf der EM in Frankreich. Wir hatten ein echt starkes Team und mir hat 7er von Anfang an großen Spaß gebracht.”

Seit ein paar Monaten ist Mara nun eine der ersten Rugbyvollprofis des niederländischen 7er Programmes und sie ist noch immer gleichermaßen überrascht und begeistert. “Davon habe ich immer geträumt. Auch wenn ich nie gedacht hätte, dass dieser Traum einmal Wirklichkeit werden würde. Wir sind eine ziemlich gute und starke Truppe und werden von sehr guten Trainern betreut. Auch die Physios und Ärzte sind spitze, genauso die Strength and Conditioning Coaches. Jede Profispielerin lebt zwischenzeitlich in der Nähe des Trainingszentrums in Amsterdam. Die eine oder andere von uns hat noch einen Nebenjob, darunter leidet das Training aber nicht. Im Gegenteil, wir wissen alle, dass sich uns hier eine einmalige Chance bietet. Wir konzentrieren uns nun ausschließlich auf unsere 7er-Rugbykarriere. Ich bin sehr stolz darauf, Teil des Programms zu sein."

Ein typischer Arbeitstag von Mara sieht so aus: “Ich stehe gegen 6 Uhr morgens auf, frühstücke und fahre dann mit dem Rad ins Trainingszentrum. In den vergangenen Wochen haben wir vorrangig an unserer Lauf- und Sprinttechnik gearbeitet, individuelle Skills verbessert und individuelles Krafttraining absolviert. Wir trainieren bis 9.30 Uhr, dann radle ich zurück nach Hause und ruhe mich aus oder lerne. Ich studiere Sozialarbeit und bin im letzten Jahr. Ein bisschen Ablenkung zum Training und zu Rugby tut manchmal ganz gut. Um 16.30 Uhr trainieren wir wieder bis gegen 18.30 Uhr. Wenn ich dann nach Hause komme, hat mein Freund mir meistens etwas Leckeres gekocht. Wir trainieren sechs Tage pro Woche, haben am Sonntag frei. Da treffe ich mich meistens mit meiner Familie oder chille mit Freunden."

Moberg wird in den kommenden Monaten viel mit ihrer Mannschaft unterwegs sein. Dass sie das eine oder andere Turnier gewinnen wollen, ist für sie selbstverständlich: “Letztes Jahr haben wir an den drei Top-Turnieren in Las Vegas, Hong Kong und Amsterdam teilgenommen. Was uns noch fehlt, ist ein Sieg. Den brauchen wir unbedingt und um dieses Ziel zu erreichen, tun wir alles und trainieren sehr hart. Wir wollen uns verbessern und der Rugbywelt zeigen, wie gut wir wirklich sind. Dafür haben wir unser ganzes Leben umgestellt und nun gibt es für uns nur noch eins: Wir wollen die Besten sein!"

Riesenschritt für das 7er Frauenrugby

Der International Rugby Board (iRB) schreibt Geschichte. Das erste offizielle iRB-7er-Frauenturnier wird im Dezember im Rahmen der Dubai 7s ausgetragen. Damit schafft der iRB den längst erwarteten Start in eine weltweite Wettkampfserie. Auf der Teilnehmerliste stehen neben den amtierenden Weltmeisterinnen aus Australien die Mannschaft aus Süd Afrika, die Eagles (die amerikanische Nationalmannschaft), Kanada, England, Brasilien, China und Spanien. Das Turnier findet zeitgleich mit der Sevens World Series der Männer in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate statt. Das Halbfinale und das Finale der Frauen werden auf dem Hauptfeld im Stadion ausgetragen.

Der iRB schafft mit dem Women´s Sevens Challenge Cup in Dubai den ersten internationalen Wettkampf außerhalb der Weltmeisterschaft. Die teilnehmenden Nationen setzen klare Zeichen in Richtung Olympia.  Damit ist der erster Schritt in Richtung Hochleistungssport auch für Frauen in der olympischen Disziplin getan. Die Turniere in Las Vegas und Hong Kong werden bereits als Folgeturniere gehandelt.

"Seit der historischen Entscheidung des Internationalen Olympische Komitees (IOC), 7er Rugby in den Olympischen Kanon aufzunehmen, hat auch der iRB daran gearbeitet, eine Wettkampfserie für Frauen ins Leben zu rufen. Das Turnier in Dubai ist der erste Schritt in Richtung einer weltweiten Wettkampfserie", so iRB Präsident Bernard Lapasset.

Wachstumschance Frauenrugby

Die größte Herausforderung dabei scheint erst einmal gar nicht auf der sportlichen Seite zu stehen. Erst einmal gilt es, Regierungen davon zu überzeugen, die Mittel bereit zu stellen und den entsprechenden Rahmen dafür zu schaffen, damit entsprechend gefördert werden kann. Je besser das Konzept, desto größer die Chancen auf Erfolg. Nicht nur beim Erkämpfen von Titeln oder olympischen Medaillen, die es noch zu erringen gilt, sondern vor allem auch beim Zuwachs an Sportlerinnen.

Nirgendwo scheint das offensichtlicher zu sein als in Asien. Dort sind es vor allem Frauen, die seit der Pro-Olympiaentscheidung zum 7er-Rugby drängen. In Hongkong und Singapur sind zwischenzeitlich über 30 % der Rugbyspielenden Frauen. In China ist das Frauenrugby ebenfalls auf steilem Wachstumskurs.

Marc Egan, verantwortlich für das Ressort Leistungssport und Weiterentwicklung im iRB, ist überzeugt, dass im Frauenrugby das größere Entwicklungspotential steckt, denn dort gibt es seiner Meinung nach die größeren Wachstumschancen. "Das Spiel an sich birgt noch viel mehr Möglichkeiten als das der Männer, es ist einfach noch nicht so weit entwickelt. Unsere Chance, die 4 Millionen Mitgliedermarke zu erreichen, liegt meiner Meinung nach klar im Frauenrugby."